Service, den Du von seriösen Veranstaltern erwarten kannst

Dieser Beitrag soll eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl des richtigen Veranstalters/Anbieters sein.

Sicherheitstraining/Fahrertraining

  • Was zeichnet die Instruktoren aus?
    Ist ihr fahrerisches Können und ihre Erfahrung wirkllich höher als meine?

  • Nimmt sich jemand Zeit für meine speziellen fahrerischen Probleme

  • Wieviele Personen werden von einen Instruktor betreut?

  • Sind die Rennfahrerprofis, mit denen oft geworben wird, tatsächlich vor Ort und leiten die Trainings oder sind sie nur zur Begrüßung da?

  • Sind die Übungen, die gefahren werden, im praxisnahen Geschwindigkeitsbereich?

  • Werden vielleicht "nur" Fahrschulgrundübungen wiederholt?

  • Ist, sollte mal etwas "schief gehen" ausreichend Sicherheitsraum (Sturzzone) vorhanden?

  • Wer zahlt, wenn ich etwas kaputt mache und wie schnell geht das?

  • Ist das Training meinem fahrerischen Können angepaßt oder muß ich mich vielleicht langweilen oder bin total überfordert? Wie wird diese Problematik gelöst?

  • Gibt es Leihmotorräder?

  • Vorsicht bei Trainingsangeboten, die bei hoher Teilnehmerzahl an einem Tag große Erfolge versprechen.


Rennstreckentraining für Straßenverkehrs- teilnehmer

  • Wie oft komme ich bei der Veranstaltung zum Fahren?

  • Muß ich die ganze Zeit einem Instruktor hinterher fahren?

  • Wie wird dafür gesort, daß mich kein "Verrückter" vom Motorrad fährt?

  • Nimmt sich jemand Zeit für mich?

  • Wie viele Fahrer sind zur gleichen Zeit auf der Strecke?

  • Wer sind die Instruktoren?
    Was zeichnet sie aus?

  • Findet ein technischer Service statt? (Fahrwerks- und Reifenservice etc.)

  • Sind die Sturzräume ausreichend?

  • Sind Streckenposten und Rettungsfahrzeuge an der Strecke?

  • Wieviel Zeit geht für mich verloren, wenn ich an keinen Rennen teilnehmen möchte?

  • Bekomme ich von Anfang an einen genauen Zeitplan?

  • Vorsicht, wenn nur "begrenzte Teilnehmerzahl" (ohne Zahlenangabe) angeboten wird.
    Je mehr Teilnehmer bei einer Veranstaltung - umso weniger kommst Du zum Fahren; da wird eine Billigveranstaltung schnell teuer!

       Endurotrainings mit vom Veranstalter gestellten Motorrädern

  • Wie viele Stunden komme ich täglich zum Fahren?

  • Wie gut ist das Begleitpersonal (Hilfe bei technischen Defekten etc.)?

  • Wie lange wird die Grupe von z.B. einer evtl. Reifenpanne aufgehalten?

  • Ist es vielleicht eine verdeckte Verkaufsveranstaltung?

  • Wie ist der technische Zustand der Leihmotorräder? E-Starter vorhanden?

  • Wenn ich ein Leihmotorrad benutze, das dann kaputt geht, wie schnell bzw. erhalte ich überhaupt ein anderes Motorrad?

  • Wie hoch ist die Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens?

  • Hat man Gelegenheit zum Üben oder sind es nur Ausfahrten?

  • Wie sieht es mit der Hilfe in Bezug auf Verletzungen (Rücktransport, allgemeine ärztliche Versorgung) aus?

  • Wird mit der Enduro auch wirklich ins Gelände gefahren oder handelt es sich hauptsächlich um eine Straßentour auf Enduromaschinen?

  • Wie groß ist die Anzahl der Teilnehmer pro Gruppe?

  • Was passiert, wenn ich fahrerisch zu gut oder zu schwach bin?
    Wie wird das gehandhabt?

  • Was an Kosten kommt noch zusätzlich auf mich zu neben dem Veranstaltungspreis?

  • Vorsicht bei Veranstaltern mit niedrigem Teilnahmepreis aber hohen Selbstbeteiligungen und Kautionen.

Solche Fragen zu stellen ist Dein gutes Recht!

Natürlich kommt es auf die Schwerpunkte der angebotenen Veranstaltungen an, in wie weit die oben genannten Punkte eingehalten werden könnnen. So bekommst Du ein genaues Bild von dem, was Dich erwartet.
ALOIS RAUSCH