Rudolf Pongs
Ich wollte mich schon lange mal bedanken für die Interessanten und Lehrreichen Tage im Mai. Außerdem möchte ich Dir mal eine Rückmeldung geben, dass das, was Du versucht hast uns bei zu bringen, auch angekommen ist.
Ich fahre jetzt keine VN800 Classic mehr, sondern eine BMW F650ST. Leider noch nicht mit ABS. Meine Stiefel sind jetzt von DAYTONA und haben Schienbein-, Knöchel- und Fersenschutz und eine Stahleinlage in der Sohle. Die Hose hat jetzt Hartschalenprotektoren am Schienbein und am Knie und hat den Hammertest bestanden. Und eine Protektorenweste von Dainese habe ich jetzt auch.
Vom Fahren her versuche ich die aktive Position nah am Tank, die Fußspitzen auf den Rasten und die Bremse für hinten ist tabu. Aber da sind noch eingeschliffene Verhaltensmuster zu bekämpfen.
Erste Erkenntnis: Fahren macht mehr Spaß. Martin Hornbach
Wir waren mit der ganzen Familie bei Alois und haben jetzt endlich mal richtig fahren gelernt. Das 3 - Tages Programm wird von Mal zu Mal besser und wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Andy Demmig
Liebes MS² Team
lieber Alois,
nach dem 3-Tages Kurs im April halten Deine guten Worte zu Unfällen und ihre Gründe noch immer an: "Der andere meint es nicht so, er/sie schlafen nur" hat mir nun schon zum zweiten mal eine böse Überraschung erspart.
Bleibt gesund und fit, damit wir uns wiedersehen können.
Alles gute
Andy
PS: der mit FJR Bus kam
3. TRAININGSTAG - BREMSEN
Die Teilnehmer trainieren an diesem Tag im Regelfall mit dem eigenen Motorrad.
Der theoretische Teil befasst sich u.a. mit Unfallabläufen im Straßenverkehr.
Besondersinteressant ist das menschliche Verhalten unfallbeteiligter Personen und die Umstände,
die dazu führen, dass wirklich jeder in solche Situationen geraten kann.
Die gemachten Erfahrungen der beiden Vortage ermöglichen den Teilnehmern eine völlig neue
Betrachtungsweise. Dieses Wissen macht es möglich, gefährliche Situationen
rechtzeitig zu erkennen und entsprechend frühzeitig zu handeln. Die Motorradschutzkleidung ist
ebenfalls ein Thema, das nicht zu kurz kommt. Hier wird z.B. die Wirksamkeit von verschiedenen
Protektoren getestet.
Ganz gewiss bringt der etwa 90 Minuten dauernde
Theorieteil einige Überraschungen mit sich! Ein Schwerpunkt im praktischen Teil ist das
richtige Verhalten in Gefahrensituationen bei normalen Fahrgeschwindigkeiten
zwischen 50 und 120 km/h. Der dazu benötigte Platzbedarf wird bei jedem Einzelnen ermittelt
und gemessen.
Die so erarbeiteten Werte ermöglichen dem Teilnehmer erstmals im Straßenverkehr seine
Fahrgeschwindigkeiten nicht nach Gefühl, sondern dem eigenen Können entsprechend zu wählen. Außerdem
wird demonstriert, welche Rolle Motorrad und Reifen beim Bremsen spielen. Dafür stellen wir ein modernes
ABS-Motorrad zum direkten Vergleich. Weiterer Trainingsschwerpunkt ist das richtige Bremsen
in Kurven im Falle einer Notsituation. Die Konfrontation bei hoher Geschwindigkeit mit
einem Hindernis, dem man nicht mehr ausweichen könnte, ist u.a. ein Highlight dieses Tages.